8. Januar 2014

Positionspapier ambulante Erziehungshilfe

Argumentationshilfe gegen Sparkurs

Ein neues Positionspapier des evangelischen Fachverbands für Erzieherische Hilfen RWL beschreibt die Vielfalt evangelischer ambulanter Hilfen zur Erziehung.  Es soll als Argumentationshilfe für den Dialog mit den Akteuren des öffentlichen Trägers vor Ort dienen. Denn immer mehr Kommunen wollen in diesem wichtigen Bereich der Jugendhilfe sparen - auf Kosten der Qualität, beobachtet die Geschäftsführerin des Fachverbands, Diakonie RWL-Referentin Tanja Buck.

Bild: Tanja Buck

Tanja Buck

Kommunal werden die fachlich-inhaltliche und die finanzielle Dimension ambulanter Hilfen diskutiert. Diskrepanzen in der Bewertung bzw. Berücksichtigung von Leistungen im Entgelt seitens der freien und der öffentlichen Träger werden immer deutlicher.

Eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus dem Fachverband organisierte deshalb im Januar 2013 einen Workshoptag mit dem Titel: "Die Leistungen ambulanter, evangelischer Hilfen - fachliche Anforderungen, Methoden und Standards". Die Ergebnisse dieser Diskussionen bildeten die Grundlage für das vorliegende Positionspapier Ambulante Hilfen.

"Das Spektrum der ambulanten Hilfeformen ist vielfältig und geht auf die kommunalen Bedingungen ein", beobachtet Tanja Buck. Sie gestalten intensive Netzwerkarbeit mit allen Akteuren im Sozialraum, beispielsweise zu den Frühen Hilfen und den Angeboten des Offenen Ganztags. Sie verknüpfen ihre Leistungen mit dem Bildungsangebot von Schulen und engagieren sich für einen guten Übergang Jugendlicher von der Schule in den Beruf.

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