7. November 2014

Diakonie rückt enger zusammen

Diakonisches Werk Lippe tritt gemeinsamem Diakonischen Werk Westfalen-Lippe bei

Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Lippe am 5. November dem Beitritt zum Diakonischen Werk Westfalen-Lippe zugestimmt. Mitgliedseinrichtungen und Kirchengemeinden wird empfohlen, dem Werk beizutreten, sobald die Hauptversammlung des Diakonischen Werks Westfalen die notwendigen Beschlüsse gefasst hat.

Die bisherigen Mitarbeitenden des Diakonischen Werks Lippe werden in das neu gegründete Referat Diakonie bei der Lippischen Landekirche übernommen. Das Referat setzt die bisherige praktische Beratungsarbeit unvermindert fort. Sozial-, Flüchtlings- und Migrationsberatung, Freiwilligendienste, Beratung der 60 evangelischen Kindertageseinrichtungen, Gehörlosenarbeit, Arbeit mit Ehrenamtlichen sind unter anderem die Hauptarbeitsfelder des Referats. Die Vernetzung der Arbeit der Einrichtungen in der lippischen Diakonie mit ihren rund 4000 Mitarbeitenden gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Referats. Stärker als in der Vergangenheit soll die Förderung der gemeindlichen Diakonie in den Blick genommen werden.

Förderverein statt Spitzenverband

Nach dem Willen der Mitgliederversammlung löst sich das Diakonische Werk Lippe nicht auf, sondern wird in einen Förderverein der Kirchengemeinden und Einrichtungen in Lippe überführt. Die Synode der Lippischen Landeskirche wird in der neuen Wahlperiode die Arbeit der Diakonie mit einer eigenen Kammer begleiten.

Zwei Werke unter dem Dach der Diakonie RWL

Nach diesem Zusammenschluss wird es unter dem Dach des Vereins Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe nur noch zwei diakonische Landesverbände geben: das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland und das Diakonische Werk Westfalen-Lippe. Die einzelnen diakonischen Einrichtungen sind sowohl Mitglied in der Diakonie RWL, als auch in ihrem jeweiligen landeskirchlichen Diakonischen Werk. Es  gibt Bestrebungen, diese Organisationsstruktur weiter zu vereinfachen und zu straffen.

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