4. August 2014

Neue Broschüre zum Sonntag der Diakonie

Zum Glück diakonisch

Selten hat wohl eine Jahreslosung so viel Resonanz ausgelöst wie die für das Jahr 2014: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“. In Gemeinde und Kirche ist Glück zum Thema geworden. Hat Glück auch eine diakonische Dimension? Die Diakonie hat doch eher mit Menschen zu tun, die nicht vom Glück verwöhnt werden. Die neue kleine Broschüre der Diakonie RWL sucht Glücks-Spuren auch in diakonischen Bezügen.

Die Broschüre erscheint zum Sonntag der Diakonie, der in vielen Gemeinden Anfang September begangen wird. Sie kann aber auch gut unabhängig vom Diakoniesonntag genutzt werden – mit Anregungen für Andachten, Gespräche oder Fortbildungen. Lange Zeit schien es so, als sei das Glück vor allem Thema für den deutschen Schlager. So sangen die Comedian Harmonists schon vor über 80 Jahren „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück, und ich träum’ davon in jedem Augenblick“. Dann hat vor kurzem ein bekannter Arzt und Kabarettist ein Glücks-Buch geschrieben. Zum Abschluss eines Essens beim Chinesen gehört das Ritual, dass man sich die Zettel aus den Glückskeksen vorliest. In der Bibel kommt das Wort „Glück“ kaum vor, aber die Jahreslosung 2014 hat ein Glücks-Wort aus den Psalmen prominent gemacht: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“.

Auch in der pflegerischen, sozialen und Beratungs-Arbeit der Diakonie gibt es immer wieder glückliche Momente. Das zeigen die Aussagen von Menschen, die in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern tätig sind. So sagt etwa der Rektor einer Förderschule: „Mich macht es glücklich, wenn ich nach langer Schulzeit junge Erwachsene mit dem Förderschwerpunkt ‚geistige Entwicklung’ in ein möglichst selbstbestimmtes weiteres Leben entlassen kann.“ Diakonische Hilfe kann „Entwicklung, Glück und Lebenssinn“ mit sich bringen – so sagt es ein anderer Praktiker.

Dass Glück eine geradezu himmlische Dimension haben kann, wussten schon die Comedian Harmonists. „Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an“ singen sie in der Schluss-Strophe ihres Glücks-Liedes. Menschen, die arm, krank oder benachteiligt sind, dürfen auf das vertrauen, was in den Seligpreisungen der Bergpredigt so gesagt ist: „Selig / glücklich sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“

Ansprechpartner bei der Diakonie RWL:

Barbara Montag, Diakonie RWL Düsseldorf

0211 6398-258

Reinhard van Spankeren, Diakonie RWL Münster

0251 2709-780

Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden bei:

Gerlind Kraft, Diakonie RWL Münster

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Diakonische Identität
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