Materialien

Nachfolgend finden Sie eine Materialsammlung:

Selbstorganisiertes Engagement

Unterschiedliche Ehrenamtsstrukturen lassen sich feststellen: Das selbstorganisierte Engagement, das zunächst oder auch grundsätzlich der Selbsthilfe nahe steht und den Rahmen für das Engagement selber gestalten möchte und das Engagement, in Einrichtungen und Gemeinden, das eines Rahmens bedarf, um sich zu entfalten.

Bedarf einschätzen

13 Schritte können zu einer gelingenden Ehrenamtsarbeit beitragen: Konzepte entwickeln – Bedarf einschätzen – Aufgaben beschreiben – Rahmenbedingungen schaffen - Ehrenamtliche gewinnen – Ehrenamt koordinieren – Erstgespräche führen – Orientierung ermöglichen – Begleiten und beraten – Fort- und weiterbilden – Anerkennung geben – Abschied nehmen – Reflektieren und auswerten.

Hier geht es um das Thema „Bedarf einschätzen“.

Dieser Schritt ist sehr wichtig, wenn er ehrlich und offen getan wird, denn darauf gründet sich die weitere Ehrenamtsarbeit. Häufig werden Bedarfe genannt, kommen dann aber Ehrenamtliche und die bestehende Gruppe ist gar nicht bereit, für neue Mitwirkenden, dann ist das sehr kontraproduktiv. Daher hier ein paar Tipps:

Zunächst ein hilfreiches Raster zur grundsätzlichen Klärung der Ehrenamtsarbeit. Probieren Sie das Raster mal im Presbyterium oder in einem anderen Kontext aus - Sie werden merken, dass Ihnen schon manches klarer wird.

Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

In den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe werden als Voraussetzung für ein ehrenamtliches Engagement zunehmend erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse erbeten. Ein paar Informationen finden Sie in der PDF-Datei zum Herunterladen.

Ehrenamtsmanagement

Das Ehrenamtsmanagement oder auch systematische Freiwilligenarbeit genannt umfassen 13 Bausteine, die zu einer gelingenden und nachhaltigen Ehrenamtsarbeit beitragen. Systematik, Klarheit und eine wertschätzende, an Ressourcen orientierte Haltung charakterisiert diese Systematik. 

Ehrenamtskoordination in Einrichtungen und Gemeinden

Gelingende Ehrenamtsarbeit  bedarf einer Systematik, deren Kernstück die Ehrenamtskoordination ist. Im Text werden die verschiedenen Ebenen, auf denen Ehrenamtskoordination sinnvoll ist, beschrieben.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Wo überall in der Diakonie ist ehrenamtliches Engagement möglich? Der Text gibt einen kleinen Überblick, an wen Sie sich wenden können, wenn Sie sich in der Diakonie engagieren wollen.

Checkliste: Wie finde ich als Freiwilliger das richtige Ehrenamt?

In diesem Text finden Sie eine kleine Hilfe, wenn Sie ein Ehrenamt suchen. Welche Schritte sind sinnvoll, an wen kann ich mich wenden, wie gehe ich vor...

Abschied

Abschied im Ehrenamt braucht Rituale. Mehr dazu können Sie der beigefügten PDF-Datei entnehmen.

Freiwilligenmanagement

Das Freiwilligenmanagement ist ein prozessorientiertes Vorgehen, bei dem sich Organisationen den Motivationen, Erwartungen, Bedürfnissen und Kompetenzen von Freiwilligen öffnen. Dabei soll das Zusammenpassen der Interessen der Freiwilligen und der Organisationen entwickelt werden. Für das Gelingen eines Freiwilligenmanagements ist erforderlich, dass alle Mitarbeitenden (bereits ehrenamtlich Tätige, Hauptamtliche, Vorstand etc.) in den Prozess einbezogen werden.

Personalentwicklung im Ehrenamt?

Das Wirken von Ehrenamtlichen basiert auf einer eigenen Dynamik und bewegt sich in einem anderen System. Die Wenn das System und Selbstverständnis der aus dem hauptamtlichen Fokus blickenden Personalentwicklung auf die ehrenamtlichen Mitarbeitenden gelegt wird, besteht die Gefahr, dass sich deren Motivation verändert. Begriffe aus der Personalentwicklung wie Mitarbeitendengespräche, Probephase, Stellenanzeigen können eine Verberuflichung des Ehrenamtes fördern und damit den Eigensinn des Engagements zu den Ungunsten aller Beteiligten verändern.

Der Text beschreibt Alternativen zur Jargon der Personalentwicklung bei der Entwicklung und Koordination ehrenamtlichen Engagements.

Plädoyer für eine Kultur der Wertschätzung

In der Ehrenamtsarbeit wird das Wort „Wertschätzung“ hoch gepriesen und gleichsam als Wundermittel empfohlen. Das ist es sicherlich auch, nur gehört mehr dazu, als es einfach punktuell einzusetzen. Denn die Zauberkraft der Wertschätzung entfaltet sich, wenn Sie zur Haltung wird. Sie entfaltet sich in der Gegenseitigkeit, in der Echtheit, in der Individualität und sie entfaltet sich, wenn sie allen Mitarbeitenden und Leitenden gleichermaßen zu Teil wird.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (M. Buber)

Ehrenamtsarbeit ist eine ausgesprochen anspruchsvolle und bereichernde Beziehungsarbeit. Das zeigt der folgende Impuls von Karen Sommer-Loeffen, gehalten am 27.03.2014 in Essen zum Auftakt der Ehrenamts-Kampagne des Kirchenkreises Essen.