Jugend und Schulen

Die Diakonie RWL setzt sich für die Chancengleichheit junger Menschen ein. Im Rahmen der Jugendsozialarbeit fördert sie die soziale, schulische und berufliche Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher und ermöglicht ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In der Kooperation von Jugendhilfe und Schule werden darüber hinaus viele Angebote vorgehalten, die sich an alle Schülerinnen und Schüler richten, wie die Bildung und Betreuung junger Menschen in der Offenen Ganztagsschule oder die Schulsozialarbeit.

Meldungen zum Thema Jugend und Schulen

Junges Mädchen turnt auf einem weißen Pferd
5. Januar 2017

Inklusion – Gute Beispiele

Stark auf dem Rücken des Pferdes

Akrobatik auf einem Pferderücken – Das sieht nicht nur schön aus, es macht Kinder und Jugendliche auch stark. Das Voltieren fördert die Beweglichkeit, Sprachkompetenz und das Selbstvertrauen. An der Hans-Helmich-Schule in Mettmann wird es deshalb unterrichtet. Die Förderschüler gewinnen sogar Turniere - und zwar gemeinsam mit Jugendlichen allgemeinbildender Schulen. Als besonderes Talent gilt Janine.

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15. Dezember 2016

Brot für die Welt-Partner berichtet über Projekt

Bio-Anbau statt Agrarindustrie

Im Süden Brasiliens trotzen Kleinbauern der Macht von Agrarkonzernen und Supermarktketten. Sie setzen auf Bio-Landwirtschaft und liefern 30 Prozent der gesunden Lebensmittel direkt an städtische Schulen und Kitas. Für dieses Abkommen hat die von "Brot für Welt" geförderte Organisation CAPA lange gekämpft. Gründungsmitglied Rita Surita war jetzt in einer Düsseldorfer Schule zu Gast.

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Kinder in einem Klassenraum
26. Oktober 2016

Offene Ganztagsgrundschulen

Kampagne für eine bessere Betreuung

Seit 13 Jahren gibt es die Offenen Ganztagsgrundschulen in NRW. Rund 80 Prozent des Betreuungs- und Bildungsangebots am Nachmittag wird von Sozialverbänden getragen. Schon seit Jahren hapert es an einer auskömmlichen Finanzierung, Qualitätsstandards fehlen. Jetzt plant die Diakonie RWL gemeinsam mit der Freien Wohlfahrtspflege eine Großkampagne gegen die finanzielle Schieflage.

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Helga Siemens-Weibring
18. September 2015

Weltkindertag

Flüchtlingskinder in Schulen besser betreuen

Aus Anlass des Weltkindertages am Sonntag macht die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die schwierige Situation der Flüchtlingskinder in deutschen Schulen aufmerksam. Viele sind traumatisiert und brauchen neben Sprachförderung auch soziale und psychologische Unterstützung. Eine wichtige Rolle könnten dabei Schulsozialarbeiter spielen, die die Vernetzung zu Beratungsstellen vor Ort aufbauen. Doch noch gibt es viel zu wenig Sozialarbeiter an den Schulen.

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15. September 2015

Leben im digitalen Dorf

Jugendschutz und soziale Netzwerke

Ob YouTube oder YouNow: soziale Netzwerke bestimmen die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Die neuen Stars heißen Gronkh und Sarazar, aber auch Jennifer und Max. Denn mit dem amerikanischen Livestream-Portal YouNow können Teenies sich selbst als Stars inszenieren - direkt aus ihrem Kinderzimmer. Auf einer Tagung der Diakonie RWL beschäftigen sich pädagogische Fachkräfte jetzt mit den Chancen und Gefahren der digitalen Plattformen. Leo Cresnar vom Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen hat sie sich genauer angesehen.

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Tanja Buck
4. August 2015

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

Jugendämter brauchen mehr Unterstützung

Die geplante Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge auf die Bundesländer wird in der Diakonie kritisch beurteilt. Dafür müssten alle Jugendämter auf die Anforderungen durch jugendliche Flüchtlinge vorbereitet werden, meint die Jugendexpertin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Tanja Buck. Sie sprach mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Düsseldorf.

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19. Juni 2015

Junge unbegleitete Flüchtlinge und Schule

„Das Recht auf Bildung ernst nehmen“

Zum Welttag des Flüchtlings am 20. Juni macht die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf Schwierigkeiten bei der Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ins deutsche Schulsystem aufmerksam. Laut einer aktuellen Umfrage unter 82 diakonischen Mitgliedseinrichtungen der Diakonie RWL wurden rund zehn Prozent der betreuten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zum Zeitpunkt der Befragung Ende Dezember 2014 nicht beschult.

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8. Juni 2015

OGS brauchen bessere Ausstattung

„Bildungsauftrag ernst nehmen“

Ein „Haus des Lebens und Lernens“ möchte die NRW-Landesregierung aus den Schulen machen. Bis zum Jahr 2020 soll es daher ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen geben. Fast 90 Prozent der Grundschulen im Land sind bereits Offene Ganztagsgrundschulen (OGS). Die Nachfrage ist groß, aber die Qualität lässt nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu wünschen übrig. Derzeit finden Expertengespräche mit der Landesregierung zum Thema OGS statt. Die Diakonie RWL fordert eine bessere Finanzierung.

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2. Februar 2015

Offene Ganztagsgrundschulen

Keine auskömmliche Finanzierung

Das Land NRW erhöht bereits im laufenden Schuljahr die Pauschalen für die Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich (OGS). Zum 1. Februar und zum 1. August steigt die Landesförderung um insgesamt drei Prozent. Zudem steigen Land und Kommunen in eine jährliche Anhebung der Pauschalen ein: ab 2016 erhöht das Land NRW jeweils zum 1. August den Grundfestbetrag um 1,5 Prozent. Die Pauschalen jährlich anzuheben,  ist zwar das richtige Signal. Doch von einer auskömmlichen Finanzierung kann keine Rede sein,  meint Diakonie RWL-Familienexpertin Helga Siemens-Weibring.

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