27. Juni 2016

"Interkulturelle Verständigung - Miteinander den Alltag gestalten"

Film der Diakonie RWL gibt Einblicke in die Praxis interkultureller Bildung

Seit vielen Jahren bietet die Diakonie RWL Qualifizierungsreihen zur interkulturellen Arbeit. Jetzt wurde ein Film erstellt, der einen Einblick in die Praxis dieser Bildungsarbeit gibt.

Portrait
Ioanna Zacharaki

"Die Dokumentation zeigt, wie wichtig es ist, an Schulungen zu diesem Thema teilzunehmen", betont dazu Ioanna Zacharaki. Und sie nennt Beispiele für Felder interkulturellen Engagements: "Alev (5 Jahre alt) freut sich jede Woche auf die Treffen mit ihrem Lesepaten. Frau Papas ist eine begeisterte Köchin und bietet einen Kochkurs in ihrem Stadtteil an. Frau Peters leitet mit großer Freude einen Gesprächskreis für Frauen. Herr Schmidt ist Integrationsbegleiter und hat zugleich viele Ideen für Unternehmungen. Herr Chomenei engagiert sich gerne und betreut die Hausaufgabenhilfe in seinem Stadtteil. Das sind nur einige Beispiele."

Viele Menschen in Deutschland bekleiden ein Ehrenamt und engagieren sich in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit. "Die Bereitschaft und das Potential sind groß. Der Umgang miteinander zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft erfordert eine ganz besondere Sensibilität und das Wissen um die eigene Kultur und die der Anderen", so Zacharaki.
Film zur Praxis interkultureller Bildungsarbeit


Fortbildungsreihe

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. hat aus diesem Grund in Kooperation mit den örtlichen Mitgliedseinrichtungen eine Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche konzipiert. Diese vermittelt:

  • Sensibilität für das Eigene und das kulturelle Profil des Anderen
  • Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Werteorientierungen und der eigenen Haltung
  • Kompetenzen in interkultureller Kommunikation und konstruktiver Konfliktlösung.
     

Methodisch sind die Bausteine so gestaltet, dass neben den theoretischen Inhalten, viele praktische Übungen die Möglichkeit zur Selbstreflexion geben und Anregungen und Ideen für die Praxis geliefert werden.

Bausteine

Die Fortbildungsreihe spricht alle an, die sich schon ehrenamtlich in Kirchengemeinden, sozialen Diensten, Vereinen oder im Stadtteil einsetzen oder neu in ein ehrenamtliches Engagement einsteigen wollen. Die einzelnen Bausteine bauen aufeinander auf.

Baustein I:
Interkulturelle Sensibilisierung

Baustein II:
Werteorientierung und Religion

Baustein III:
Kommunikation im interkulturellen Feld


Baustein IV:
Einsatz von Ehrenamtlichen in Arbeitsfeldern
der Integrations- und Flüchtlingsarbeit und gesellschaftliche
Rahmenbedingungen

Ansprechpartnerin für neue Termine im Herbst:
Ioanna Zacharaki, i.zacharaki@diakonie-rwl.de

Video

Ihr/e Ansprechpartner/in
Ioanna Zacharaki
Migration und Flucht
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