Soziale Hilfen

Die Diakonie RWL setzt sich für Menschen in sozialen Notlagen ein. Zum Kernbestand ihrer Arbeit gehört die Hilfe für Wohnungslose, die in 47 Beratungsstellen Hilfe beim Umgang mit Behörden und der Lösung ihrer persönlichen und finanziellen Probleme finden. Knapp 50 Wohnheime bieten rund 2.000 Plätze für Wohnungslose an. In 85 Schuldnerberatungsstellen bekommen Menschen Unterstützung, die den Überblick über ihre Finanzen verloren haben. In der Straffälligenhilfe setzt sich der Spitzenverband für die Verbesserung der Lebenslage und Rechte sowie die Resozialisierung straffällig gewordener Menschen und deren Angehöriger ein. Im Bereich der Suchthilfe vertritt und berät die Diakonie RWL über 200 Einrichtungen und Dienste und über 500 Selbsthilfegruppen, die von Sucht betroffene Menschen und ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützen. 61 Betreuungsvereine kümmern sich um die rechtlichen Angelegenheiten von Menschen, die diese nicht mehr selbst regeln können.

Meldungen zum Thema Soziale Hilfen

Deutsches Gesetzbuch mit Justitiafigur
22. Februar 2017

Psychosoziale Prozessbegleitung

Erste Begleiter der Diakonie starten in NRW

Die Prüfung ist bestanden, jetzt kann es richtig losgehen. Nach einem Jahr Studium starten die ersten Sozialpädagogen der Diakonie mit der Psychosozialen Prozessbegleitung. Sie bieten Opfern schwerer Gewalttaten nun soziale Unterstützung in Gerichtsverfahren an. Katrin Hotze vom Diakoniewerk Essen hat schon ihre erste Klientin betreut.

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Roter Stift auf Kontoauszug
20. Februar 2017

Schuldnerberatung

Erfolgreiche Hilfe für zu wenig Menschen

Raus aus den Schulden – mit einer guten Beratung ist das möglich. Doch kostenfreie Hilfe gibt es bislang nur für rund 15 Prozent der 6,8 Millionen überschuldeten Menschen in Deutschland. Die Diakonie RWL fordert daher einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung und eine bessere Finanzierung. Vor den NRW-Landtagswahlen macht sie nun gemeinsam mit anderen Sozialverbänden Druck. 

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Ein Bankmitarbeiter übergibt zwei Mitarbeiterinnen in blauen Westen der Bahnhofsmission einen großen Scheck
19. Januar 2017

Innovationspreis Bahnhofsmission

Mehr als Wärmestube und Reisehilfe

Erzählcafés und kultursensible Spaziergänge – damit will die Bahnhofsmission Düsseldorf auf den Sozialraum Bahnhof aufmerksam machen. Ihr Projekt hat heute den Innovationspreis der Diakonie RWL erhalten. Die Auszeichnung soll die Vielfalt der ehrenamtlichen Arbeit in den Bahnhofsmissionen zeigen. Referentin Karen Sommer-Loeffen hat den Preis vor sechs Jahren ins Leben gerufen.

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Geld und Spielkarten
3. Januar 2017

Glücksspielsucht

Wenn aus Spiel bitterer Ernst wird

Neues Spiel, neues Glück – dieser Spruch fällt oft zu Jahresbeginn und ist selten wörtlich gemeint. Doch wer das Glück tatsächlich im Spiel finden will, kann leicht in einen Teufelskreis der Sucht geraten. Bis zu 670.000 Glücksspielsüchtige soll es in Deutschland geben. Die Dunkelziffer ist hoch. Bei der Diakonie Düsseldorf wird vielen Klienten erfolgreich geholfen. 

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Mann mit grauem Bart, Schäferhund stehen auf einem roten Teppich, eine junge Frau, die den Teppich weiter ausrollt
23. Dezember 2016

Weihnachten in der Wohnungslosenhilfe

Respekt finden, Gemeinschaft feiern

Den roten Teppich ausrollen für Menschen, die wenig haben – mit dieser Haltung feiert das Bodelschwingh-Haus in Dortmund Weihnachten mit wohnungslosen Menschen. Für viele ist das Fest mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden. Auf der Weihnachtsfeier genießen sie die Gemeinschaft und den Respekt, der ihnen entgegen gebracht wird.

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Logo der Aktion Lichtblicke mit Sonne
6. Dezember 2016

Aktion Lichtblicke

Ein Zeichen setzen für arme Familien

Ihr Name ist Programm. Die "Aktion Lichtblicke" möchte das Leben in Not geratener Familien etwas leichter und schöner machen. Dafür ruft sie im Dezember in den 45 NRW-Lokalradios mit zahlreichen Programm-Aktionen zu Spenden auf, berichtet intensiv über die Lebenssituation armer Familien und organisiert eine große Auktion, bei der jetzt über 43.000 Euro zusammenkamen. Diakonie RWL-Kommunikationschef Reinhard van Spankeren gehört zum Vorstand der "Aktion Lichtblicke".

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Gruppenbild: Timo Schneider, Silke Irle, Malu Dreyer, Albrecht Bähr
1. Dezember 2016

Helmut-Simon-Preis 2016

Auszeichnung für Projekte gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit

Das Diakonische Werk Altenkirchen betreibt seit März eine Inklusive Freiwilligenagentur. Besonders angesprochen werden Menschen mit Behinderung, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Nun wurde das Projekt mit dem Helmut-Simon-Preis der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Der Preis wurde heute bei einem Festakt in Mainz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht. 

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Älterer Mann sitzt mit zwei Jugendlichen auf dem Sofa und schaut sich Papiere an
8. November 2016

Vormundschafts- und Betreuungsvereine

Flüchtlingskinder als neue Herausforderung

Verschwundene Pässe, stockende Asylverfahren und traumatisierende Fluchterfahrungen – Wer die Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge übernimmt, hat mit vielen Hürden zu kämpfen. Das erleben die Mitarbeitenden der Vormundschaftsvereine täglich. Mit der starken Zuwanderung junger Menschen hat sich ihre Arbeit verdichtet. Diakonie RWL-Referentin Waltraud Nagel gibt einen Einblick in ein eher unbekanntes Arbeitsfeld.

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Bettler mit Hund sitzt in einem Geschäftseingang
20. Oktober 2016

Wohnungslosenhilfe

Kaum Wohnraum für Obdachlose

Der Bestand an Sozialwohnungen ist in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Das hat massive Auswirkungen auf die diakonische Wohnungslosenhilfe. Sie findet kaum noch günstigen Wohnraum für obdachlose Menschen. Ein Problem, das inzwischen auch auf dem Land akut ist. Jan Orlt von der Diakonie RWL erläutert, warum sich die Lage so zugespitzt hat.

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Zwei ältere Frauen sitzen einander zugewandt auf einer Bank im Grünen
7. Oktober 2016

Welthospiztag

Gemeinsam auf dem letzten Weg

"Stärken. Ausbauen. Vernetzen" – So lautet das Motto des Welthospiztages am 8. Oktober. Ausgehend von Großbritannien sind seit den achtziger Jahren viele stationäre und ambulante Hospize und Palliativdienste in Deutschland entstanden, auch unter dem Dach der Diakonie RWL. Das neue Hospiz- und Palliativgesetz will sie stärken. Doch neben finanzieller Unterstützung brauchen sie vor allem eines: eine bessere Vernetzung.

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Konferenzsaal mit Menschen, die Buchstaben hochhalten
21. September 2016

Betreuungsvereine

Arbeit stärken, Vergütung erhöhen

Unter dem Motto "Betreuungsvereine stärken" und "Vergütung erhöhen" haben Betreuungsvereine aus allen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege politische Forderungen gestellt. Auf dem 4. Weltkongresses Betreuungsrecht machten sie mit einer "Buchstabenaktion" auf die schwierige finanzielle Situation der Vereine aufmerksam.

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Gruppenbild
16. September 2016

Jugendmigrationsdienste: Beratung für Flüchtlinge

Integrationsbegleitung im Zickzack-Kurs

Zum Abschluss der Aktionswoche Migration fordert die Diakonie RWL gemeinsam mit der Evangelischen Jugendsozialarbeit eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Jugendmigrationsdienste auf mindestens 60 Millionen Euro. Die Beratungsstellen spielen nicht nur für die Integration geflüchteter junger Menschen, sondern auch für die Extremismusprävention eine wichtige Rolle, wie eine Tagung in Mülheim zeigte.

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Kinder liegen in einem Pappkarton hinter einer Sammelbüchse
2. September 2016

Fachtagung zu Kinderarmut

Großbaustelle Armutsprävention

Trotz vieler Anstrengungen hat die Armut in Nordrhein-Westfalen zugenommen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Knapp 22 Prozent von ihnen gelten laut aktuellem NRW-Sozialbericht als arm. Um ihnen eine bessere Zukunft zu geben, braucht es "Phantasie und langen Atem". So der Titel einer Fachtagung, auf der Familienexpertinnen und -experten aus Kirche, Diakonie und Politik über Strategien gegen Kinderarmut diskutierten.

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Portrait
23. August 2016

Familiengerechter Strafvollzug

Mit Papa im Gefängnis spielen

Wenn Vater oder Mutter im Gefängnis sitzen, werden die Kinder mitbestraft. Sie erleben nicht nur Vorurteile und Ausgrenzung, sondern auch ein Strafvollzugssystem, das ihnen Angst macht und den Eltern entfremdet. Seit 2015 soll der Strafvollzug in NRW "familiengerecht" gestaltet werden. Was hat sich seitdem verändert? Melanie Mohme von der Diakonie für Bielefeld zieht im Gespräch Bilanz. Sie gestaltet das Angebot "Freiräume" für Familien von Inhaftierten in der JVA Bielefeld.

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Rechnungen auf dem Tisch
19. August 2016

Sommerportrait Soziale Berufe

Ein Tag in der Schuldnerberatung

Der Weg in die Schuldnerberatung fällt den meisten Menschen schwer. Viele kommen erst, wenn sie Post vom Gerichtsvollzieher im Briefkasten hatten. Verzweifelt stehen sie dann in Maike Cohrs' Büro. Die 44-jährige Schuldnerberaterin im Diakonischen Werk Köln und Region gibt überschuldeten Menschen wieder Hoffnung.

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Thomas Wendland am Schreibtisch, vor ihm sitzt ein Mann
22. Juli 2016

Sommerportrait Soziale Berufe

Ein Tag in der U-Haft-Beratung

Seit 13 Jahren arbeitet Thomas Wendland in der Straffälligenhilfe der Diakonie für Bielefeld. Jeden Dienstag berät der 54-jährige Sozialpädagoge Untersuchungshäftlinge in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede. Was mit der Bitte um einen Telefonanruf bei der Familie beginnt, endet bisweilen in einem Gespräch über Beziehungen, Schuld und Einsamkeit.

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Ein Mann liegt im Bett, vor ihm auf dem Tisch stehen lauter Medikamente
6. Juni 2016

Aktionswoche Schuldnerberatung 2016

Schulden machen krank

Mehr als jede zehnte Überschuldung in Deutschland ist auf eine Erkrankung, Sucht oder einen Unfall zurückzuführen. Darauf weist die diesjährige Aktionswoche Schuldnerberatung hin. Um überschuldete Menschen besser vor Krankheit zu schützen, muss der Zugang zur sozialen Schuldnerberatung ausgebaut werden, fordert Diakonie RWL-Referentin Petra Köpping.

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Portrait
2. Juni 2016

Kinderarmut

Prävention darf kein Sparmodell sein

Nordrhein-Westfalen ist besonders von Kinderarmut betroffen. Das Modellprojekt der Landesregierung "Kein Kind zurücklassen" (Kekiz) setzt deshalb auf Prävention. Eine aktuelle Studie bescheinigt jetzt erste Erfolge, kritisiert aber, dass sich die vorbeugende Politik bislang kaum rechnet. Diakonie RWL-Experte Remi Stork nimmt dazu Stellung.

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Die Net-Piloten Michael, Reduan, Erik und Anselmo (v.l.) schauen auf ihr Handy
23. Mai 2016

Ambulante Suchthilfe Bonn

Trendsetter in der Suchtprävention

Egal, ob es um die Suchtprävention Jugendlicher oder die Beratung von suchtkranken Erwachsenen geht, die Ambulante Suchthilfe in Bonn gilt als bundesweiter Trendsetter. Am Dienstag feiert das einzigartige Gemeinschaftsprojekt von Diakonie und Caritas Jubiläum. Sein aktuelles Modellprojekt "Net-Piloten" macht die Internetsucht Jugendlicher zum Thema. Immerhin sind 16 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland davon betroffen.

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Portrait Marc mit Besen auf dem Sportplatz
17. Mai 2016

Straffälligenhilfe

Auf dem Sportplatz statt hinter Gittern

Geld oder Knast – So lautet der Richterspruch bei kleineren Delikten. In NRW gibt es für all jene, die nicht zahlen können, noch eine andere Alternative zur Haftstrafe: sie leisten gemeinnützige Arbeit. In Wuppertal betreut das Wichernhaus, Mitglied der Diakonie RWL, das landesweite Projekt "Schwitzen statt Sitzen". Trotz sichtbarer Erfolge muss es jedes Jahr ums Geld kämpfen.

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Innenhof der Drogenklinik Peterhof in Moers
25. April 2016

Suchtkrankenhilfe

Schlechte Zeiten für Drogenkliniken

In den achtziger Jahren setzte man in der Suchtkrankenhilfe auf kleine stationäre Einrichtungen. Heute werden sie zunehmend von großen Rehakliniken verdrängt. Jüngstes Beispiel ist die Schließung von zwei Fachkliniken des Diakoniewerks Duisburg. Die Diakonie RWL sieht diesen Trend mit Sorge.

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8. April 2016

Wohnungslosenhilfe für junge Männer

Die Chance auf ein neues Leben

Kein Schulabschluss, kein Job, keine Wohnung: in Deutschland leben rund 20.000 Jugendliche ganz oder teilweise auf der Straße. Wer volljährig ist, hat es besonders schwer, soziale Unterstützung zu finden. Zu den wenigen Angeboten der Wohnungslosenhilfe für junge volljährige Menschen gehört das Friedrich-Naumann-Haus der Diakonie Düsseldorf. Seit über 60 Jahren gibt es jungen Männern ein Zuhause.

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Gerichtshammer und Bücher auf einem Schreibtisch
10. März 2016

Psychosoziale Prozessbegleitung

Diakonie RWL unterstützt Opfer in Strafverfahren

Wenn Menschen Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch werden, haben sie oft Angst, vor Gericht zu gehen. Diese Ängste soll ihnen die psychosoziale Prozessbegleitung nehmen. Darauf haben ab Januar 2017 viele Opfergruppen einen Rechtsanspruch. Am Wochenende beginnt in NRW die Ausbildung der ersten Prozessbegleiter. Für die Diakonie RWL ist Sabine Bruns dabei, um Einrichtungen und Mitarbeitende in diesem neuen Arbeitsfeld künftig beraten zu können.

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15. Februar 2016

Aktionswoche Suchtfamilien

Vergessenen Kindern eine Stimme geben

Jedes sechste Kind wächst in Deutschland bei suchtkranken Eltern auf. Viele werden später selbst abhängig und psychisch krank. Ab Sonntag macht eine Aktionswoche auf die schwierige Situation dieser Kinder aufmerksam. Die Beratungsstelle für Suchtkranke der Diakonie in Südwestfalen betreut sie schon seit dreißig Jahren und hat hier wegweisende Pionierarbeit geleistet. Familientherapeutin Helga Rothenpieler ist von Anfang an dabei.

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22. Januar 2016

Wohnungslosenhilfe

Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben

Der Winter ist doch noch gekommen. 40.000 Menschen leben in Deutschland auf der Straße – 2.400 in NRW. Sie übernachten im Freien, auf Parkbänken, in Hauseingängen und U-Bahn-Tunneln. Bei Kälte, Feuchtigkeit und Frost wird der tägliche Kampf ums Überleben für sie immer schwieriger. "Wir brauchen ein Klima der Achtsamkeit gegenüber den Betroffenen, um die akute Not der Wohnungslosen bei Kälte zu lindern", so Jan Orlt von der Diakonie RWL im Interview.

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Der Bochumer Rechtsbetreuer Dennis Dick in seinem Büro
19. Januar 2016

Evangelische Betreuungsvereine

Aufstockung der Fördermittel reicht nicht

Die Betreuungsvereine in NRW bekommen mehr Geld vom Land. Das hat Sozialminister Rainer Schmeltzer am Montag auf einer Tagung der Freien Wohlfahrtspflege versprochen. Die Diakonie RWL hält die Fördermittel nicht für ausreichend und fordert gemeinsam mit den anderen Sozialverbänden ein stärkeres Engagement vom Bund. Sonst droht die Schließung weiterer Betreuungsvereine.

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Plakat
13. Januar 2016

Freie Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz

Neue Kampagne zur Sozialarbeit

Sie engagiert sich für Flüchtlinge, Arme und Kranke, Kinder und Jugendliche: ohne die Freie Wohlfahrtspflege sähe Rheinland-Pfalz anders aus. Was genau die Verbände dort tun, soll mit einer Kampagne öffentlich sichtbar werden. Die LIGA der freien Wohlfahrtspflege, in der sich auch die Diakonie RWL engagiert, hat sie jetzt unter dem Titel "Von Mensch zu Mensch" gestartet.

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19. Oktober 2015

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis

Gute Erfahrungen mit breiter Beteiligung

Lärm, einseitige Körperhaltung, große Gruppen, Personalmangel, hoher Zeit- und Leistungsdruck - so sieht der Arbeitsalltag für viele Mitarbeitende in der Diakonie aus. Hinzu kommen die eigenen, nicht selten hohen Erwartungen an die berufliche Leistung.  Damit Arbeit nicht krank macht und die Freude am Beruf nicht verloren geht, hat die Evangelische Jugendhilfe Münsterland  mit dem Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements begonnen. Personalleiterin Claudia Prelle berichtet von den ersten Erfahrungen.

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Danielle Bartz (Mitte) mit Mitarbeiterin Reinhild Biada und Hans-Wilhelm Fricke-Hein
9. September 2015

US-Diakonikerin besucht Diakonie RWL

Überrascht über die Vielfalt sozialer Arbeit

Ob Pferdestall, Restaurantküche oder Kleiderkammer: Die Amerikanerin Danielle Bartz schaut auf ihrer Deutschlandreise hinter die Kulissen sozialer Arbeit - und das in nur fünf Tagen. Die Referentin des Council for Health and Human Services Ministries (CHHSM) der United Church of Christ (UCC) ist zu Gast bei der Diakonie RWL und ihren Mitgliedseinrichtungen. Seit 2009 tauschen sich die Verbände im Rahmen einer Partnerschaft über die diakonische Arbeit diesseits und jenseits des Atlantiks aus. Dabei können sie viel voneinander lernen.

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Gruppenfoto
7. September 2015

Kooperationsvereinbarung mit Kirche und Justiz

Schwitzen statt Sitzen

Rund 6.000 Menschen sitzen jedes Jahr in Gefängnissen in NRW, weil sie ihre Geldstrafe für kleinere Delikte nicht bezahlt haben. Das ist teuer und hilft den Betroffenen nicht weiter. Eine Alternative bietet das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“. Es vermittelt diese Menschen in gemeinnützige Arbeit. Das soll nun flächendeckend in Einrichtungen der evangelischen Kirchen und der Diakonie möglich sein. Justizminister Thomas Kutschaty und Vertreter der Diakonie RWL sowie der rheinischen, westfälischen und lippischen Kirche unterschrieben dazu eine Vereinbarung.

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Platz am Hafen mit einer Gruppe von Flüchtlingen
4. September 2015

Sommergespräch mit Ioanna Zacharaki

Ein Urlaub für Flüchtlinge

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. In den vergangenen Wochen haben wir gute Beispiele diakonischer Hilfen vorgestellt. Im letzten Teil unserer Reihe erzählt Ioanna Zacharaki über ihre Reise auf die griechische Insel Lesvos. Dort hat die Referentin der Diakonie RWL, die selbst Griechin ist, Flüchtlingen geholfen. Und zwar mit Spendengeldern aus Deutschland.

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Kunstaktion auf einem Bürgerspaziergang in Grefrath
28. August 2015

Sommergespräch mit Christiane Grabe

Vom Flanieren zum Spazieren

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Neues zu entdecken gibt es dabei nicht nur in der Ferne, sondern auch im eigenen Quartier. Und zwar zu Fuß auf einem Spaziergang. Christiane Grabe, Referentin für Quartiersentwicklung bei der Diakonie RWL, lädt dazu regelmäßig im Rahmen von Workshops ein.

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Portrait
21. August 2015

Sommergespräch mit Petra Köpping

Urlaub wegen Schulden gestrichen

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Denn nicht jeder kann sich einen Urlaub leisten. Manche versuchen es trotzdem und machen dafür Schulden. Andere sind so überschuldet, dass an einen Urlaub gar nicht zu denken ist. Ihnen versuchen die Schuldnerberatungsstellen zu helfen. Referentin Petra Köpping erzählt, wie das konkret aussieht.

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Organspendeausweis
20. August 2015

Organspende

Viele Ängste trotz Kampagnen

In Deutschland warten rund 11.000 Patienten auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Doch nur knapp 900 Organe standen im vergangenen Jahr zur Verfügung. Trotz massiver Werbekampagnen für eine größere Spendenbereitschaft entscheiden sich die meisten Deutschen dagegen. Der massive Organmangel ist für die Kliniken ein großes Problem. Auf einer Tagung der Diakonie RWL in Wuppertal schilderten Ärzte und Klinikseelsorger ihre Erfahrungen.

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Porträtfoto von Karen Sommer-Loeffen
7. August 2015

Sommergespräch mit Karen Sommer-Loeffen

Erste Hilfe für Reisende und Gestrandete

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die gerade jetzt viel zu tun haben. Die Bahnhofsmissionen gehören dazu. Seit über 120 Jahren sind sie erste Anlaufstellen für Reisende, aber auch für Menschen in Not, die am Bahnhof stranden. Karen Sommer-Loeffen, Referentin für Bahnhofsmission und Ehrenamt, gibt Einblick in ein soziales Arbeitsfeld im ständigen gesellschaftlichen Wandel.

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Versammelte Gruppe der Trauerreise auf Spiekeroog
23. Juli 2015

Sommergespräch mit Renate Weißenseel

Zeit für Trauer im Urlaub - Eine Reise ins Leben

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Pfarrerin Renate Weißenseel hat in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Kollegin Helga Henz-Gieselmann eine Trauerreise auf Spiekeroog angeboten. Für Trauer gebe es im Alltag oft keinen Ort, so Renate Weißenseel.

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Gefängniszaun an grauer Mauer
17. Juli 2015

Sommergespräch mit Sabine Bruns

Urlaub aus dem Knast

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Dazu gehört auch die Straffälligenhilfe. Auf den ersten Blick haben Gefängnis und Urlaub rein gar nichts miteinander zu tun. Aber das ist falsch, wie die Referentin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Sabine Bruns, erklärt.

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Joshua und Patrick
15. Juni 2015

Wohnungslose junge Erwachsener erzählen ihre Geschichte

„Wir gehörten nirgendwohin“

Schon als Teenager hatten sie immer wieder Stress mit ihrer Familie. Deshalb zogen Joschua und Patrick von zu Hause aus. Sie schliefen bei Freunden, in Notfallschlafstellen oder auch auf der Straße. Jetzt leben sie im Friedrich-Naumann-Haus der Diakonie Düsseldorf, einer stationären Einrichtung der Wohnungslosenhilfe für junge Männer. Im Interview erzählen sie ihre Geschichte.

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Ralph Seiler Portrait
11. Juni 2015

Diakonie beteiligt sich an Aktionswoche Alkohol

Mehr Spaß mit weniger im Glas

Eine Feier ohne Alkohol? Das scheint in Deutschland unmöglich zu sein. Die Zahlen sprechen für sich: 135 Liter pro Kopf gehen jedes Jahr an alkoholischen Getränken über die Ladentheke. Etwa 17 Prozent der Jugendlichen trinken sich mindestens einmal im Monat in einen Rausch. Die bundesweite Aktionswoche Alkohol wirbt unter dem Motto „Weniger ist besser“ für einen verantwortungsvollen Umgang mit Bier, Wein oder Schnaps. Viele diakonische Träger beteiligen sich daran, insbesondere mit Aktionen für Jugendliche.

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Udo Horwatt Portrait
11. Juni 2015

Interview mit Suchtexperte Udo Horwat

Von der Abhängigkeit in die Unabhängigkeit

Die Diakonie RWL setzt sich für Menschen mit Suchtproblemen ein. Udo Horwat ist seit 28 Jahren in der Suchthilfe tätig, derzeit gehört er zur Geschäftsleitung des Diakoniewerks Duisburg. Er berichtet im Interview über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Suchthilfe.

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24. März 2015

Projekt der Diakonie RWL mit Justiz und Pädagogen

Wie geht es weiter nach dem Jugendarrest?

Wer als Jugendlicher straffällig wird, dem können bis zu vier Wochen Jugendarrest drohen. Dieser sogenannte Dauerarrest bedeutet eingeschlossen zu sein ohne Handy, Fernseher und Zigaretten mit Zeit zum Nachdenken. Jugendarrest ist keine Gefängnisstrafe. Pädagogische Arbeit soll hier im Vordergrund stehen.  In einem Projekt hat die Diakonie RWL die Zusammenarbeit von Justiz und Pädagogen der Kinder- und Jugendhilfe besser vernetzt.

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13. Oktober 2014

Gefängnisprojekt mit Diakonie Bielefeld

Ein Besuchsweg für Kinder

Schwere Türen mit Metallgitter, Wachpersonal, piepsende Schleuse, Abtasten durch einen Fremden, lange Gänge, jede Durchgangstür abgeschlossen. So erleben Kinder den Weg zu einem inhaftierten Elternteil. In der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede ist er nun mit Hilfe der Diakonie für Bielefeld und der S"tiftung mit Leidenschaft" des Johanneswerks freundlicher und bunter geworden.

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