1. Dezember 2016

Helmut-Simon-Preis 2016

Auszeichnung für Projekte gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit

Das Diakonische Werk Altenkirchen betreibt seit März eine Inklusive Freiwilligenagentur. Besonders angesprochen werden Menschen mit Behinderung, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Nun wurde das Projekt mit dem Helmut-Simon-Preis der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Der Preis wurde heute bei einem Festakt in Mainz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht. 

Gruppenbild: Timo Schneider, Silke Irle, Malu Dreyer, Albrecht Bähr

Timo Schneider (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Altenkirchen), Silke Irle (Leiterin der Inklusiven Freiwilligenagentur), Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Pfarrer Albrecht Bähr (Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz)

Der Helmut-Simon-Preis wird alle zwei Jahre an Initiativen verliehen, die sich für die Überwindung von Armut und Ausgrenzung einsetzen. Mit dem Preis will die Diakonie Mut machen, kreativ, sensibel und solidarisch gegen Armut vorzugehen. Neben dem Projekt aus Altenkirchen, das den dritten Preis erhielt, wurden noch weitere Projekte ausgezeichnet. 

Den ersten Preis erhielt das Projekt „Jobmotor Lichtblick – Arbeits- und Beschäftigungsprojekt SoliPakt“ aus Neustadt an der Weinstraße, das von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen neue Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Den zweiten Preis erhielt das Projekt „Fußball und Integration“ in Mainz. Es wendet sich besonders an junge Wohnungslose mit dem Ziel, ihnen über das Thema Fußball niedrigschwellig soziale und beruflich verwertbare Kompetenzen zu vermitteln.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte bei der Festveranstaltung in Mainz die ausgezeichneten Projekte: „Der Preis ist ein Zeichen gegen die Stigmatisierung und gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen aufgrund von Armut, Behinderung, Herkunft oder sozialer Notlage", so Dreyer. Malu Dreyer hob hervor, dass die Projekte in hohem Maße von ehrenamtlichen Engagement getragen werden.

Portraitfoto

Helmut Simon 2012

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis ist nach dem 2013 verstorbenen ehemaligen Bundesverfassungsrichter Helmut Simon benannt und ist inzwischen zum fünften Mal vergeben worden. Träger des Preises sind die Diakonie Hessen, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie die Diakonie in Rheinland-Westfalen-Lippe.

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Pfarrer Albrecht Bähr
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