Sammlungen

Diakonie setzt sich in vielfältiger Weise für Menschen ein, die Unterstützung brauchen. Das tut sie als Ausdruck des Glaubens an Jesus Christus. Damit ist Diakonie kirchliches Angebot – "damit Leben gelingt".

Diakonie findet sich in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen; zur Diakonie gehören auch Beratungsstellen und Ausbildungsstätten.

Zum einen ermöglicht ein hohes Spendenaufkommen die Fortführung und Einrichtung wichtiger diakonischer Arbeit; zum anderen ist die große Stärke der Diakoniesammlungen der enge Zusammenhang von Hausbesuch und Sammlung für den guten Zweck.

In vielen Gemeinden werden mittlerweile Überweisungsträger dem Gemeindebrief beigelegt, sie ersetzen aber nicht die Sammlerinnen und Sammler und deren Hausbesuch. Die Diakoniesammlungen in der rheinischen Kirche finden vier Mal im Jahr statt.

Im nordrheinischen Bereich gibt es eine Sommer- und eine Adventssammlung, im südrheinischen Bereich die Frühjahrs- und Herbstsammlung. Das gesammelte Geld wird wie folgt aufgeteilt:

60 Prozent bleiben in den sammelnden Kirchengemeinden und im Diakonischen Werk des Kirchenkreises,
40 Prozent gehen an das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Es ist nicht einfach, Sammlerinnen und Sammler in den Gemeinden zu finden, aber da, wo sie sich einsetzen, ist das Sammlungsergebnis höher als das Beilegen von Überweisungsvordrucken. Der persönliche Kontakt ist immer noch die wirksamste und erfolgreichste Werbemethode.

Der Besuch beim Gemeindemitglied zu Hause stellt eine Verbindung zu Kirche und Diakonie her. Im Gespräch können gute und schlechte Erfahrungen mit Kirche und Diakonie zur Sprache kommen; es ist Raum für Anregungen für die Gemeindearbeit. Sammlerinnen und Sammler können Fragen nach der Verwendung von Spenden direkt beantworten. Das ist nur eine kleine Auswahl an Argumenten, mit denen Gemeinden um Sammlerinnen und Sammler werben können.