29. Dezember 2015

"Den Menschen in den Blick nehmen"

Markus Wixmerten ist seit dem 1. Juli 2015 bei der Diakonie RWL beschäftigt. Der Diplom-Pflegewirt hat in der Diakonie RWL die betriebswirtschaftliche Beratung für Einrichtungen in der Altenhilfe neu gebündelt und leitet das neue Beratungszentrum Betriebswirtschaft. "Ich erhoffe mir, dass es uns gelingt, die Einrichtungen und Dienste so zu unterstützen, dass sie ihren diakonischen Auftrag wahrnehmen können", betont er. Für ihn ist wichtig, dabei den Menschen im Blick zu behalten.

Bild Markus Wixmerten

Markus Wixmerten

Wie möchten Sie persönlich 2016 dazu beitragen, diese Welt im Kleinen oder auch Größeren zu verbessern? 

Die Welt kann zunächst im Kleineren verbessert werden. Bei mir selbst anzufangen ist, so glaube ich, der erste Schritt. Meine Beziehungen in der Familie, im Freundeskreis und in der Gemeinschaft der Gläubigen zu pflegen. Dazu gehört ganz unweigerlich die Beziehung zu Gott, der mir im Nächsten begegnen will. Es gehören aber auch die Beziehungen in der Arbeit, zu den Kolleginnen und Kollegen in der Diakonie RWL dazu, sowie zu den Menschen, die bei unseren Mitgliedern für Menschen arbeiten. Für meine berufliche Entwicklung erhoffe ich mir, dass es uns gelingt, die Einrichtungen und Dienste so zu unterstützen, dass sie ihren diakonischen Auftrag wahrnehmen können. Dazu gehört auch besonders die existentielle Unterstützung durch wirtschaftliche Beratung und Begleitung. Denn letztendlich soll sie den Menschen durch die Arbeit der Diakonie vor Ort dienen.

Welche Vorbilder haben Sie, wenn es darum geht, Veränderungen anzustoßen?

Uns Christen eint die Orientierung am Handeln Jesu. Diese Maxime ist zwar fast unerreichbar hoch. Sie zwingt uns aber zum einen, den Menschen immer wieder in den Blick zu nehmen. Zum anderen ermutigt sie uns, unkonventionell diesen Weg zu gehen. Jesus hat Menschen jenseits aller Konventionen angenommen und auch bei seinem Dienst den Menschen über das Gesetz gestellt. Das ist für mich ermutigendes Vorbild und auch die Legitimation für unkonventionelles Handeln um der Menschen willen.

Was tun Sie, damit Ihr guter diakonischer Vorsatz für das kommende Jahr auch gelingt?

Zum einen bemühe ich mich, diese Sichtweise so zu verinnerlichen, dass sie mir im täglichen Tun zu eigen wird. Ich hoffe dabei auch auf das Korrektiv durch die Menschen, die mit mir in Beziehung sind. Schlussendlich möge Gott selbst mir bei meinen Vorsätzen ein treuer Begleiter und Mahner sein.

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